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Welcher Elektro-Anschluss wird für eine Sauna benötigt?
Für Saunaöfen ist generell ein Starkstromanschluss (400 V Drehstrom) erforderlich. Der erforderliche Leitungsquerschnitt beträgt 5 x 2,5 mm². Die bauseitige Zuleitung sollte bis zum Sauna-Steuergerät ausreichen. Der Anschluss erfolgt von oben mittels einer Kabelbohrung bzw. eines Kabelschachtes. Das hitzebeständige Silikonkabel ab der Sauna-Steuerung ist im Lieferumfang unserer Saunakabinen enthalten. Die Verdrahtung sowie der elektrische Anschluss aller Bauteile sind generell nicht in unserem Lieferumfang enthalten und müssen von einem örtlichen Elektriker durchgeführt werden. Für die Saunalampe wird kein zusätzlicher Anschluss benötigt. Im Sauna-Steuergerät befindet sich eine entsprechende Klemmstelle, so dass die Innenbeleuchtung bequem über das Steuergerät bedient werden kann.
Für eine Farblichtstimulation sollte eine zusätzliche Stromversorgung vorgesehen werden (230 V – 3 x 1,5 mm²). Auch hier sollte Ihre Zuleitung von oben kommen und bis zur Position der Farblichtsteuerung ausreichen.
Welcher Stromanschluss wird für eine Farblichtstimulation benötigt?
Für eine Farblichtstimulation sollte eine zusätzliche Stromversorgung vorgesehen werden (230 V – 3 x 1,5 mm²). Auch hier sollte Ihre Zuleitung von oben kommen und bis zur Position der Farblichtsteuerung ausreichen. Für ein LED-Farblichtgerät wird eine Steckdose oberhalb der Sauna benötigt. Es ist sinnvoll, diese Steckdose schaltbar herzustellen, damit der Trafo des LED-Farblichtgerätes nicht ständig unter Spannung steht.
Wird eine Zu- und eine Abluft benötigt?
Ja. Jede Sauna benötigt zwingend eine Zu- und eine Abluft. Die Zuluft wird in der Regel im unteren Ofenbereich der Kabine zugeführt. Die Abluft wird – wenn möglich – diagonal gegenüber im unteren Saunabereich entnommen und in einem Abluftkanal nach oben geführt (nicht bei Massivholz-Saunaanlagen). Je nach Raumsituation (z. B. Fenster vorhanden) kann die verbrauchte Luft frei in den Vorraum geführt werden oder aber mittels Festanschluss (Flexanschluss) abgeführt werden.
Welcher Fußboden ist geeignet?
Die Sauna selbst hat keinen Fußboden. Bei allen Modellen ist jedoch ein Fußrost im vorderen Bereich der Sauna im Lieferumfang enthalten. Aus hygienischen Gründen ist ein waagerechter Fliesenboden empfehlenswert. Der Boden für Ihre Saunakabine muss waagrecht sein. Kleine Unebenheiten können bei der Montage ausgeglichen werden. Ein Fliesen- oder PVC-Fußboden ist zu empfehlen. Nicht geeignet sind Laminat- und Teppichfußböden.
Wird ein Wasseranschluss oder ein Ablauf benötigt?
Nein, eine Sauna benötigt keinen Wasseranschluss. Auch Klimaöfen haben einen ausreichend großen Wassertank, so dass keine permanente Wasserzufuhr notwendig ist (Ausnahme: gewerbliche Objekte bzw. Saunakabinen im Dauerbetrieb). Ein Bodenablauf ist ebenfalls nicht empfehlenswert, da dieser Austrocknen und zu Geruchsbelästigungen führen würde.
Kann die Sauna direkt an der Wand stehen?
Nein, die Sauna wird mit ca. 4 cm Wandabstand aufgebaut. Diese Zwischenraum ist einerseits als Montagespielraum erforderlich, anderseits dient er gleichzeitig zur Hinterlüftung. Der Mindestabstand zur Zimmerdecke beträgt 5 cm.
Können Fenster in die Sauna eingebaut werden?
Ja. Abgesehen von unseren Standard-Isolierglasfenstern können wir auf Wunsch auch gern Sondermaße realisieren – bis hin zu ganzen Glasfronten. Auch vorhandene Fenster nach außen können in die Sauna integriert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Fenster den hohen Temperaturen stand hält. Wir empfehlen ein Holzfenster (innen möglichst unbehandelt) mit einer Scheibe aus ESG-Sicherheitsglas.
Was ist eine Klimasauna?
Eine Klimasauna (oder Bio-Sauna) ist eine Kabine mit einem speziellen Ofen, der einen integrierten Verdampfer besitzt. Mit dem entsprechenden Steuergerät können Sie wahlweise finnische Saunafreuden genießen – oder aber den Verdampfer zuschalten, so dass ein feuchteres Klima entsteht (Temperatur ca. 40 – 60 °C; Luftfeuchtigkeit ca. 40 – 60 %). Durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit in Kombination mit niedrigeren Temperaturen entsteht ein besonders schonendes Saunaklima. Ideal auch für Kinder oder empfindliche Personen.
Was ist der Unterschied zwischen Element- und Massivholz-Saunakabinen?
Eine Element-Kabine ist eine isolierte Kabine. Die Innenseiten der Sauna werden mit Profilholz verkleidet. Die Außenseiten können mit OSB-Platten für eine bauseitige Außenverkleidung (z.B. Gipskarton und Fliesen) versehen werden, mit Dekorplatten in vielen unterschiedlichen Dessins oder aber einfach auch mit Profilholz verkleidet werden.
Eine Massivholzsauna wird aus massivem Holz gefertigt, ohne weitere Isolierung in den Wänden. Optional kann auch die Saunadecke in Vollholz ausgeführt werden. Es sind die hervorragenden Eigenschaften des erstklassigen Naturmaterials, die diese Sauna so einmalig machen. Das massive Holz lässt durch seine ausgeprägte Wärmespeicherung und hohe Atmungsaktivität ein intensiv wohliges und natürliches Wärmeklima entstehen. Kenner wissen vor allem den angenehm würzigen Duft des Holzes zu schätzen.
Die formschönen abgerundeten Blockbohlen in 45 mm bzw. 58 mm Stärke werden zu massiven Elementen verarbeitet und sorgen bei Wänden und Dach für die hochwertige Isolation und das attraktive Aussehen. Ein Nachspannen der Blockbohlen ist bei dieser Kabine nicht notwendig.
Kann man Sauna und Infrarot kombinieren?
Erleben Sie die Abwechslung – ob klassische Sauna oder intensive Infrarotwärme, bei saunalux können Sie beides! saunalux ist der führende Hersteller von Infrarot-Wärmekabinen mit integrierter Saunatechnik. Mit den Modellen Ultraline und Multiline bietet Ihnen saunalux die Möglichkeit auf nichts zu verzichten!
Darf eine schwangere Frau in die Sauna gehen?
Ja! Regelmäßige, wöchentliche Saunagänge können sogar zu einer verkürzten und leichteren Geburt führen. Die wöchentlich wiederholte Ausschwemmung von viel Wasser verhindert zu starke Wasserzurückhaltung (kann zu einer "Schwangerschaftsvergiftung" führen) im Gewebe. Die Übungswirkung des Saunabades auf Blutgefäße, Kreislaufregulation (Blutdruck) und auch auf die Arbeitsweise des Herzens ist für die Schwangere ebenso von Vorteil wie die Entspannung der Muskulatur und der Psyche. Sicherlich fordert die Entschlackung des Körpers mit dem starken Schweißverlust auch die Ausscheidung von Stoffwechselabfällen des Kindes, so dass dadurch erklärt werden kann, weshalb saunabadende Frauen weniger Schwangerschaftsbeschwerden zeigen.
Darf ich bei einer Erkältung in die Sauna gehen?
Beim bereits infizierten Patienten könnte ein Saunabad mit Hitze und Kaltreizen bewirken, dass die Krankheit sich besonders heftig entwickelt. Sind die Symptome einer Grippe oder eines "grippalen Infektes" bereits vorhanden, so wäre es richtig, erst nach dem Abklingen der Krankheitszeichen (Fieber, Katarrhe) die Sauna zu besuchen, um die restlichen Krankheitsstoffe, die manchem noch lange zu schaffen machen, durch das Schwitzbad aus dem Körper zu entfernen.
Im Gegensatz zur Sauna ist die Infrarot-Wärmekabine bei einer nahenden Erkältung empfehlenswert: Beginnen sollte man bei einer Temperatur von ca. 25 °C und langsam auf ca. 40 °C steigern. So wird dem Körper eine ansteigende Fieberkurve simuliert und das Immunsystem nimmt seine Arbeit auf.
Darf ich mit Asthma in die Sauna gehen?
Ja. In der trockenen Wärme der Sauna entspannt sich unter der Einwirkung der warmen Atemluft die Bronchialmuskulatur. Das wirkt genau der Verkrampfungsbereitschaft entgegen, die zu den Anfällen führt. Aber nicht nur, dass ein Asthmatiker beim Saunabad keinen Anfall bekommt, allgemein geht die Anfallbereitschaft im Verlaufe der Sauna-Benutzung zurück. Für Asthmatiker ist die abhärtende, infektverhütende Wirkung regelmäßigen Saunabadens von großer Bedeutung. (Quelle: "Alles über Saunabaden" eine Einführung von Dr. med. I. Fritzsche und W. Fritzsche)
Schadet die Hitze der Haut?
Nein. Durch die starke Erwärmung nehmen die Stoffumsetzungen in den Hautzellen, die auch für ihre Erneuerung eine Rolle spielen, in der Sauna auf das Zwei- bis Dreifache zu. Auch die Bildung von Abwehrstoffen wird hierdurch gesteigert. Die umfangreiche Absonderung von Schweiß durchfeuchtet die Haut vollständig. Viele der Hornschüppchen mit den an ihnen haftenden Staubteilchen, Resten von Hautfett und Bakterien werden im Verlaufe des Bades abgestoßen, abgespült und abfrottiert. Dies bedeutet die unvergleichlich große Reinigungswirkung des Saunabades. Die Abgießung in der zweiten Phase hält die Haut weiter feucht, so dass von einer Austrocknung keine Rede sein kann. Kaltwasserreize im Wechsel mit Fußwärmbädern bedeuten eine Übung der Blutgefäße in der Haut. Da die Talgdrüsen durch die thermischen Reize nicht zur Hautfettbildung angeregt werden, sollten Badende mit fettarmer Haut, vor allem alle älteren Menschen, nach Badende die ganze Haut etwas fetten. (Quelle: "Alles über Saunabaden" eine Einführung von Dr. med. I. Fritzsche und W. Fritzsche)
Wie lange und wie oft nutzt man eine Infrarot-Wärmekabine?
Es empfiehlt sich eine Badezeit von ca. 20 bis 30 Minuten mit einer Ruhezeit von ca. 10 bis 20 Minuten. Um die Wirkung der Tiefenwärme optimal zu genießen empfiehlt sich eine Nutzung der Kabine von 1 bis 3 Mal pro Woche.
Wie sieht die Anwendung bei Infrarotkabine aus?
Es gibt hier keine Regeln, nur Empfehlungen. Sie sollten für sich Ihren eigenen angenehmen Ablauf herausfinden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen einen möglichen Ablauf, an den Sie sich anlehnen können. Vor dem Betreten der Infrarotkabine duschen Sie sich und gehen abgetrocknet in die Kabine. Danach folgt der Badegang mit ca. 20 bis 30 Minuten – die Temperatur kann zwischen 40 bis 50°C betragen. Benutzen Sie bitte ein Handtuch als Unterlage, damit Sie eine Verunreinigung des Holzes vermeiden können. Liegen oder sitzen Sie entspannt. Anschließend duschen Sie sich bei einer angenehmen, warmen Temperatur. Es folgt eine Ruhephase von ca. 10 bis 20 Minuten.
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